Zehn wunderbare Gründe die Meere zu lieben!

14. Februar 2014
By | Source: Greenpeace Blog

Es ist Valentinstag.  Rote Rosen sieht man heute oft. Es gibt aber auch Alternativen: so etwa die „Top Ten der Gründe, den Ozean zu LIEBEN“ von Greenpeace: zuckerfrei und nicht-kommerziell!

1.Viel Herz und viele Arme
Die Rede ist von Kraken. Denn diese besitzen neben acht Armen auch noch drei Herzen. Sie haben also eine Menge Herzen und Arme zum Teilen.

2.Völlige Hingabe
Viele Seevögel sind ein Leben lang in einer Partnerschaft, kehren treu zu Ihren Nestern zurück und fliegen dafür um die halbe Welt. Andere Meerestiere sind ihrem Nachwuchs so ergeben, dass sie ihr Leben opfern, um ihnen einen guten Start ins Leben zu garantieren. Wie zum Beispiel der, wie die Pazifische Riesenkrake, der seine Brut mit seinen letzten Atemzug bewacht.

3.Vaterliebe
Der Ozean ist eine Welt der Chancengleichheit. Traditionelle Elterntollen werden dabei auf den Kopf gestellt:  bei den Seepferdchen werden nämlich nicht die Weibchen, sondern die Männchen trächtig.

4.Sharing is caring
Eine Symbiose herrscht dann vor, wenn sich verschiedene Kreaturen gegenseitig anziehen und das für beide Seiten vorteilhaft ist. Vielleicht die niedlichste „Bromance“ ist die der Seeanemonen. Einige Arten gehen zum Beispiel eine Symbiose mit Clownfischen ein: Diese bieten Schutz vor Fressfeinden, als Gegenleistung sorgen die schwimmenden Gäste für saubere Tentakeln.

5.Herzförmige Erinnerungen
Nicht nur sind einige Inseln und Korallenriffe wie Herzen geformt. Einige prunkvolle Meeresbewohner sind es auch, wie etwa der Herz-Seeigel. Verwirrend, dass sie auch oft „Kartoffeln“ genannt werden…  … nicht ganz so romantisch!

6.Big Bang
Viele Meereslebewesen nehmen die Fortpflanzung sehr ernst und machen es zu einer großen, unordentlichen Gruppen-Angelegenheit. Die Fortpflanzung von Korallen beispielsweise: Millionen von ihnen entlassen dann innerhalb kürzester Zeit ihre Eizellen und Spermien in das Meerwasser – und dies über hunderte von Kilometern hinweg exakt zur gleichen Zeit. Das wird dann zum Fest für filternde Meerestiere wie Mantas oder Walhaie.

7.Liebeskette
Unterwasser-Liebe scheint nicht immer so einfach. Zwitter- Seehasen, eine Art Meeresschnecke, bilden dabei lange Ketten. In  Bezug auf Facebook wäre es wohl unter einem “es ist kompliziert”- Beziehungsstatus einzuordnen.

8.Holprige Liebe
Um ihren frisch geschlüpften Nachwuchs bei Tauwetter vor dem Ertrinken zu schützen, betten Adelie-Pinguine  ihn auf Nester aus Stein — je höher diese sind, desto geschützter sind die Kleinen. Leider aber sind die Steinchen in der Heimat der Adelie-Pinguine auf dem antarktischen Festland rar.

9.Meeres-Ständchen
Walgesänge hört man noch aus weiter Entfernung, wenn sie nicht durch menschengemachte Geräusche übertönt werden. Männliche Buckelwale singen ausschließlich zur Paarungszeit, worauf sich die Annahme stützt, dass der Strophengesang der Partnerwahl dient.

10.Kiss of Life
Jeder zweite Atemzug hat seinen Ursprung in den Ozeanen. Nehmen Sie einen großen, tiefen Atemzug und seien Sie dankbar!

Heute ist Valentinstag — gebe dem Meer etwas Liebe zurück.

Autor: Willie Mackenzie ist Meeresexperte bei Greenpeace in England.

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