Lesetipp: Fischereimonster trifft Handwerksfischer

18. Februar 2014
By | Source: Greenpeace Blog

Wie sieht der Alltag an Bord eines supermodernen EU-Hochseefischereischiffs im Vergleich zu den den Pirogen der handwerklichen afrikanischen Küstenfischerei aus? Dieser Frage geht eine aktuelle Reportage des Berliner “Tagesspiegels” nach: “Wieviel Profit verträgt das Meer?“. Während hier die europäischen Fabrikarbeiter im Akkord Fisch im Hunderttonnen-Maßstab schlachten, kämpfen die afrikanischen Kleinfischer auf ihren  Pirogen ums nackte Überleben.

Große Verlierer sind — wie in Europa längst geschehen — die Fischbestände. Riesennetze, Beifänge, unter den Teppich gekehrte Skandale und die verzweifelte Situation der afrikanischen Küstenfischer beleuchten die Tagesspiegel-Autoren ebenso wie die aktuell reformierte Gemeinsame Fischereipolitik der Europäischen Union. Greenpeace hatte sich vor dieser entscheidenden Wegmarke in der europäischen Fischereipolitik drei Jahre verstärkt für einen Richtungswechsel eingesetzt. Unser Ziel: Eine nachhaltige Fischerei in Europa, gerechte Fangquotenvergabe, ein Stopp der  irrsinnigen Beifänge in der Fischerei, eine Subventionspolitik, von der nicht nur die Großen profitieren, vor allem aber der Abbau der übergroßen Fangflotte. Wie weit man heute davon entfernt ist zeigt die Reportage. Neben dem westafrikanischen Kleinfischer und einem anonymen Fischfabrik-Schichtarbeiter kommt auch der Geschäftsführer der letzten deutschen Hochseeflotte zu Wort.

Klicken Sie auf das Bild, um zur Tagesspiegel-Reportage zu gelangen "Wie viel Profit verträgt das Meer?"

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