Der Atommüll im Zwischenlager Nord soll dort bis vorraussichtlich 2080 “zwischenlagern”. Davon geht der scheidende Geschäftsführer des bundeseigenen Betreibers aus. Und natürlich würde dies auch zusätzliches Geld kosten.
Im Zwischenlager Nord (Lubmin) lagern vor allem die Reste der beiden zurückgebauten DDR-Atomkraftwerke Rheinsberg und Greifswald. Doch durch den CASTOR-Transport Mitte Dezember wurde erstmals auch anderes radioaktives Inventar in das Zwischenlager gebracht. Andere Zwischenlager hatten die Aufnahme des Atommülls des Forschungsschiffs “Otto Hahn” und anderer Brennelemente verweigert.
Bei einem weiteren Betrieb der Atomkraftwerken laufen die sogenannten Zwischenlager z.B. in Ahaus oder an den Standorten der Atomkraftwerke voll. Auch deshalb ist das Zwischenlager bei Greifswald interessant, weil es unter Kontrolle des Bundes steht und so scheinbar einfacher Atommüll eingelagert werden kann.

